Angeln gehört zu den beliebtesten Aktivitäten für Besucher auf Åland — und das aus gutem Grund. Die Schärengewässer beherbergen einen reichen Bestand an Raub- und Weißfischen, und die Möglichkeiten, in relativ unberührten Umgebungen zu angeln, sind hervorragend. Als autonomes Gebiet hat Åland jedoch eigene Angelvorschriften, die sich von den finnischen Festlandregeln unterscheiden.
Eine Angelkarte ist Pflicht
Fast jedes Sportfischen mit Rute, Kunstköder oder Fliege erfordert auf Åland eine gültige Angelkarte. Ausnahmen gelten für Kinder unter 18 Jahren und für einfaches Handangeln ohne Haken. Karten können leicht online auf fiskevard.ax oder in lokalen Geschäften in Mariehamn gekauft werden.
Tages-, Wochen- und Saisonkarten sind erhältlich. Die Preise sind vernünftig und der Ablauf unkompliziert — die Karte kann digital auf dem Handy gespeichert werden.
Welche Fische findet man?
- Hecht — reichlich in flachen Buchten und Schilfflächen. Am besten im Frühjahr und Herbst.
- Barsch — der häufigste Raubfisch. Hält sich gerne um Stege, steinige Untiefen und Hafenbereiche.
- Meerforelle — braucht frisches, sauerstoffreiches Wasser. Anspruchsvoller, aber sehr begehrt.
- Maräne (Sik) — häufig in tieferen Gewässern. Guter Speisefisch, bei Einheimischen beliebt.
- Ostsee-Hering (Strömming) — in offenen Gewässern reichlich vorhanden, traditionell mit Netzen gefangen.
Gute Einstiegsorte
Für Anfänger sind der Innenhafen von Mariehamn und die nächsten Meeresbuchten ausgezeichnet für Barsch und Hecht. Küsten im südlichen Åland rund um Lemland und Lumparland bieten vielfältigere Angelmöglichkeiten. Angelführer können über das Touristenbüro gebucht werden, wenn man lokales Wissen auf dem Boot dabei haben möchte.